Blattlaus, Spinnmilbe und weiße Fliege

Vergilbte Blätter bei einer Zimmerpflanze sind ein relativ sicheres Anzeichen dafür, dass sie von Blattläusen, Spinnmilben oder weißen Fliegen befallen ist. Bei Spinnmilben können bei fortgeschrittenem Befall zusätzlich auch Gespinste an der Pflanze beobachtet werden.

Die drei Schädlinge lassen sich recht einfach auseinanderhalten. So werden Blattläuse bis zu 7 mm lang, und sind meist grün. Spinnmilben hingegen sind bei einer ähnlichen Körpergröße gelblich, grünlich, orange oder rot gefärbt. Die Weiße Fliege ist lediglich 1,5 mm groß und – wie ihr Name verrät – weiß gefärbt.

Gegen Blattläuse gehen Sie am besten mit Florfliegen vor. Die Florfliegenlarven werden auf den befallenen Pflanzen verteilt und fressen die Blättläuse auf.

Eine effektive Bekämpfung gegen Spinnmilben leisten Raubmilben der Art Phytoseiulus persimilis. Sie sind ca. 0,1 – 0,2 mm groß und haben eine kugelige Gestalt. Von ihren Beutetieren unterscheiden sie sich durch die rote Färbung und die größere Beweglichkeit. Ein Raubmilbenweibchen kann pro Tag 5-7 Spinnmilben abtöten oder 20 Jungtiere bzw. Eier aussaugen. Damit wird der Spinnmilbenbestand sehr schnell dezimiert.

Weißen Fliegen (Trialeurodes vaporariorum und Bembisia tabaci) ist mit Schlupfwespen der Art Encarsia formosa beizukommen. Diese Wespen sind ca. 0,6 mm lang. Kopf und Brust sind dunkelbraun gefärbt, der Hinterleib des Weibchens ist gelb, der des Männchens braun. Die Weibchen legen mit Hilfe ihres Legebohrers jeweils ein Ei in eine ältere Larve der Weißen Fliege. Die Larven der Schlupfwespe entwickeln sich innerhalb der Larve der Weißen Fliege und töten sie dabei ab. In der Regel reichen hier zwei Ausbringungen, um den Befall durch die Weißen Fliegen zu bekämpfen.

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