Lagerpiraten

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  • Lagerpiraten (Xylocoris flavipes) gegen viele Vorrats- & Material-Schädlinge
  • Wirkt effektiv, auch an unzugänglichen Stellen
  • Ohne Risiko für Menschen & Haustiere
  • Aus deutscher Zucht

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Wie hilft Ihnen der Lagerpirat gegen Schädlinge?

Lagerpiraten gehören neben den Schlupfwespen zu den wichtigsten Nützlingen. Denn sie fressen die Eier, Larven und Puppen zahlreicher Vorrats- und Materialschädlinge. Dadurch verhindern die etwa 2-3 mm großen Raubwanzen effektiv die Entwicklung zum erwachsenen Schädling. So wird der Lebenszyklus der Schädlinge zuverlässig unterbrochen und Sie sind die ungebetenen Gäste schnell wieder los.

Lagerpiraten in verschiedenen Entwicklungsstadien

Gegen welche Schädlinge helfen Lagerpiraten?

Lagerpiraten können auch  gegen Kleidermotten eingesetzt werden. Allerdings sollten hier eher Schlupfwespen gegen Kleidermotten verwendet werden, da diese auch die Larven der Schädlinge an schwer erreichbaren Stellen erreichen und somit effektiver sind.

Aber wie effektiv ist der Lagerpirat genau?

Ein einziger Lagerpirat erbeutet bis zu 405 Eier, 4 Larven und 8 Puppen von Speckkäfern wie dem Teppichkäfer oder Schwarzkäfern wie dem Rotbraunen Reismehlkäfer.

Die folgende Grafik zeigt Ihnen einen Lagerpiraten (Xylocoris flavipes), der gerade die Larve eines Schädlings abtötet. Natürlich sind Nützlinge wie der Lagerpirat absolut harmlos für den Menschen und können bedenkenlos eingesetzt werden.

Ein Lagerpirat tötet eine Käferlarve in den Vorräten
Lagerpirat tötet die Larve eines Schädlings

Wie viele Lagerpiraten braucht man?

Sie erhalten mit jeder bestellten Einheit 30 Nützlinge, die nach Erhalt umgehend auszubringen sind. Für eine Grundfläche von 15 m² benötigt man eine Einheit der räuberischen Blumenwanze. Denken Sie also bitte daran, dass Sie genügend Lagerpiraten kaufen, um dem Schädlingsbefall effektiv entgegenzuwirken.

Nach Erhalt, werden die Nützlinge an den befallenen Orten am Boden aus den Röhren entlassen und sind dann sofort aktiv. Um sicherzustellen, dass Sie genügend einsatzfähige Lagerpiraten erhalten, bestücken wir die Sendung natürlich mit mehr Nützlingen.

Sie müssen sich auch nicht darum sorgen, wie Sie die Lagerpiraten wieder loswerden können. Die kleinen Helfer verrichten ihre Arbeit und verschwinden von ganz alleine wieder, wenn es keine Schädlinge mehr gibt.

Warum wir in m² rechnen

Unsere Dosierempfehlung richtet sich vorrangig nach der zu behandelnden Fläche, nicht nach der reinen Anzahl an Nützlingen. Die Tiere müssen die Fläche aktiv ablaufen – daher stammen die m²-Angaben aus eigenen Labor- und Praxistests in unterschiedlich großen Räumen. Eine Einheit enthält 30 Lagerpiraten (Xylocoris flavipes). Diese Anzahl ist für die empfohlene Fläche vollkommen ausreichend, entscheidend ist die Abdeckung (1 Einheit pro 15 m²).

Worauf muss man beim Einsatz von Lagerpiraten achten?

Wenn Sie die Lagerpiraten gegen Teppichkäfer oder andere Schädlinge einsetzen wollen, können Sie das grundsätzlich ganzjährig machen. Allerdings ist für die Anwendung der Nützlinge eine Temperatur von mindestens 20°C erforderlich. Die obere Temperaturgrenze ist 36°C, bei mindestens 40% relativer Luftfeuchtigkeit.

Stimmen diese Bedingungen, ist der Lagerpirat sofort aktiv und geht sehr effektiv gegen die ungebetenen Gäste vor.

Achtung: Das mögen Lagerpiraten gar nicht!

Achten Sie darauf, während der Anwendung der Lagerpiraten keine chemischen Insektizide zu verwenden. Denn diese töten nicht nur die Schädlinge, sondern auch den Lagerpirat. Aber auch natürliche Mittel, wie Kieselgur, sollten nicht vorhanden sein.

Wie lange lebt ein Lagerpirat?

Die Lebensdauer von Lagerpiraten beträgt 8 Wochen bei Zimmertemperatur (21°C) und 3 Wochen bei 24-30°C. Die Ausbringung der Raubwanzen ist daher gegebenenfalls, je nach Temperatur, nach 3-4 Wochen zu wiederholen. So gehen Sie bestmöglich gegen die ungebetenen Gäste vor und können schnell wieder eine schädlingsfreie Umgebung genießen.

Können andere Nützlinge gleichzeitig eingesetzt werden?

Falls Sie zu den Lagerpiraten zusätzlich auch Lagererzwespen einsetzen wollen, haben wir hier noch eine nützliche Information für Sie. Eine gleichzeitige Anwendung mit dem Lagerpirat stellt kein Problem dar. Denn die nützlichen Schlupfwespen sind viel zu klein, weshalb sie nicht als Beutetiere akzeptiert werden.

Wenn Sie mehr über die Bekämpfung von Speckkäfern erfahren möchten, finden Sie auf der folgenden Seite alle wissenswerten Informationen dazu.

Warum sind Lagerpiraten besser als chemische Insektizide?

Chemische Insektizide sind meistens Kontaktgifte und können auch für Menschen Risiken bergen. Kontaktgift bedeutet aber auch, dass die Schädlinge mit dem Mittel in Kontakt kommen müssen, damit es wirken kann. Aber gerade in der Wohnung findet man häufig Stellen, die nur schwer zu erreichen sind.

Sowohl für Insektizide, als auch zur gründlichen Reinigung. Aber genau da können sich Schädlinge aufhalten und auch ihre Eier legen. Für Lagerpiraten stellt dies jedoch kein Hindernis dar. Die Nützlinge erreichen selbst die unzugänglichsten Stellen und finden auch dort versteckte Schädlinge, die sie dann bekämpfen.

Aber der Lagerpirat bietet noch einen weiteren Vorteil. Im Gegensatz zu chemischen Insektiziden, stellt er keine Gefahr für Menschen und Haustiere dar. Lagerpiraten können sogar im Schlafzimmer bedenkenlos eingesetzt werden.

Weitere häufige Fragen über Lagerpiraten:

Unsere Dosierempfehlung liegt bei 1 Einheit mit 30 Tieren pro 15 m². Bei verwinkelten Grundrissen, Regalen/Paletten oder mehreren Ebenen sind zusätzliche Ausbringpunkte bzw. eine zweite Einheit sinnvoll, damit alle Bereiche abgedeckt werden.

Ja, der Lagerpirat stellt absolut keine Gefahr dar. Die Tiere befallen keine Menschen oder Haustiere, sind toxikologisch unbedenklich und seit Jahren Bestandteil integrierter Schädlingsbekämpfung in Vorrats-/Lebensmittelumgebungen.

Ja, das ist auch möglich. Gegen Kleidermotten sind Schlupfwespen der Art Baryscapus tineivorus jedoch meist die effizientere Wahl, weil sie auch verborgene Larvenstadien fliegend erreichen.

Nein. Geht die Beute aus, verschwinden die Lagerpiraten von selbst wieder. Ein „Einsammeln“ ist nicht nötig.

  • Wenn die Raumtemperatur dauerhaft unter ca. 20°C liegt.
  • Falls eine chemische Bekämpfung gerade durchgeführt wurde – die Raubwanzen könnten dadurch getötet werden.
  • Wenn der Befall sich primär in Bereichen befindet, die für die Lagerpiraten nicht zugänglich sind oder in denen die erforderlichen Umweltbedingungen nicht gegeben sind.

Ja, in vielen Fällen ist ein frühzeitiger Einsatz vorteilhaft, besonders in Bereichen mit hochwertigen Vorräten oder empfindlichen Materialien (z. B. teure Textilien oder Pelze).

Durch das Unterbrechen des Lebenszyklus der Schädlinge, bevor sie umfangreichen Schaden anrichten, sparen Sie oft Zeit und Geld im Vergleich zur Bekämpfung eines bereits ausgewachsenen Befalls.

Allerdings: Wenn aktuell keine Hinweise auf einen Befall bestehen, sollte geprüft werden, ob Kosten und Aufwand verhältnismäßig sind. Hier kann eine Risikoeinschätzung sinnvoll sein.

Es empfiehlt sich Fallen zur Überwachung aufzubauen.

Unter 20 °C verlangsamen sich Entwicklung und Jagd deutlich bzw. erfolgt nicht mehr. In kalten Bereichen sollte erst das Raumklima verbessert werden. Falls das nicht möglich ist, sollten Alternativen oder eine Freilassung bei höheren Temperaturen geplant werden. In diesem Fall können Sie uns jederzeit kontaktieren, wir beraten Sie gerne dazu.

Marke

Biologische Beratung

1 Rezension für Lagerpiraten

  1. Bewertet mit 5 von 5

    S. Schwarz

    Die kleinen Kerlchen wurden schnell geliefert und haben ihren Auftrag perfekt erfüllt! Vielen Dank auch noch mal für die tolle Beratung.

    Verifizierter Kauf. Mehr Informationen

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