Wachsmotten im Bienenstock bekämpfen – ohne Chemie
Gespinste zwischen den Waben, krümeliger Kot auf dem Bodenschieber, Bienenmaden im Wachs: Ein Befall entwickelt sich schnell – besonders in eingelagerten Waben und schwachen Völkern. Mit Schlupfwespen gegen Wachsmotten greifen Sie den Schädling dort an, wo er entsteht: am Ei und an der Larve. Ohne Chemie, ohne Wartezeit, ohne Rückstände in Wachs oder Honig.
Schlupfwespen gegen Wachsmotten: Zwei Arten, die sich ergänzen
Trichogramma evanescens – stoppt die nächste Generation. Die nur 0,3 mm kleinen Schlupfwespen parasitieren die Eier der Großen und Kleinen Wachsmotte. Aus dem Mottenei schlüpft keine Bienenmade mehr. Jede Karte enthält 3.000–4.000 Nützlinge, die über rund drei Wochen kontinuierlich schlüpfen. Wirksam ab etwa 15 °C.
Habrobracon hebetor – erledigt die Bienenmaden. Die rund 2 mm große Brackwespe fliegt gezielt zu den Larven, lähmt sie mit einem Stich und legt ihre Eier ab. Die Wachsmade frisst ab diesem Moment nicht weiter. So räumen Sie den bereits vorhandenen Befall aus. Optimal ab etwa 20 °C.
Erst die Kombination erwischt beide Entwicklungsstadien der Wachsmotte gleichzeitig – der entscheidende Unterschied zur Einzelmaßnahme.
Das erhalten Sie mit diesem Paket
- 2 Lieferungen im Abstand von 4 Wochen – abgestimmt auf den Entwicklungszyklus der Wachsmotte.
- Pro Lieferung: 4 Trichogramma-Karten + 1 Einheit Habrobracon hebetor
- Insgesamt rund 24.000–32.000 Trichogramma und 60 Brackwespen
- Ausreichend für eine Box mit Waben
- Frisch versandte Nützlinge aus deutscher Zucht
Anwendung der Schlupfwespen gegen Wachsmotten in drei Schritten
- Karten verteilen: Trichogramma-Karten einzeln an mehreren Stellen in der Beute oder im Wabenlager auslegen – nicht alle an einem Ort.
- Brackwespen freilassen: Röhrchen möglichst nah am Befallsherd öffnen. Die Tiere finden die Wachsmaden selbstständig.
- Nach 4 Wochen wiederholen: Zweite Lieferung genauso ausbringen.
Wichtig: Zugluft und starke UV-Einstrahlung vermeiden, Temperaturen über 35 °C schaden den Nützlingen. Verzichten Sie während der Anwendung auf Biozide und Insektizide – sie töten auch Ihre Helfer.
Häufige Fragen zur Bekämpfung von Wachsmotten mit Schlupfwespen
Schaden die Schlupfwespen meinen Bienen?
Nein. Beide Schlupfwespen Arten sind auf Wachsmotten spezialisiert und stören weder Volk noch Brut. Auch für Menschen sind sie absolut unbedenklich.
Hinterlassen die Schlupfwespen Rückstände im Honig?
Nein. Sie setzen lebende Nützlinge ein, kein Präparat. Wachs und Honig bleiben unbelastet – der klare Vorteil gegenüber chemischen Mitteln wie PDB oder Aluminiumphosphid.
Wann sollte ich mit der Bekämpfung der Wachsmotten starten?
Beim ersten Anzeichen von Gespinsten oder vorbeugend zum Saisonstart. Von Mai bis September ist der Befallsdruck am höchsten.
Reicht das Set für mehrere Beuten?
Unsere Schlupfwespen gegen Wachsmotten sind auf eine Box mit Waben ausgelegt. Bei mehreren Beuten oder größerem Wabenlager bestellen Sie entsprechend mehrfach – wir beraten Sie gern.
Alles zu Biologie, Schadbild und Vorbeugung der Motten im Bienenstock finden Sie in unserem Ratgeber Wachsmotte erkennen und bekämpfen.





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