Lario +T Getreide

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Die Erzwespen Lariophagus distinguendus, Anisopteromalus calandrae und Theocolax elegans finden in Vorräten versteckt lebende Käferlarven. Folgende Käferarten werden durch sie bekämpft: Kornkäfer, Getreidekapuziner Maiskäfer und Reiskäfer, Tabakkäfer, Brotkäfer, Kräuterdieb

Artikelnummer: 51 Kategorien: , , ,
Beschreibung

Beschreibung

Zielschädlinge:

Befall durch die folgenden Käferarten: Kornkäfer, Getreidekapuziner Maiskäfer und Reiskäfer, Tabakkäfer, Brotkäfer, Kräuterdieb.

Besonderheiten:
Die Erzwespen Lariophagus distinguendus, Anisopteromalus calandrae und Theocolax elegans finden in Vorräten versteckt lebende Käferlarven außergewöhnlich gut dank ihres Geruchsinnes. In Lagergetreide haben sie einen Aktionsradius von 4 m im Schüttgut. Die im Innern von Vorräten befindlichen Käferlarven und Puppen werden abgetötet.

Die Lagererzwespe Lariophagus distinguendus lähmt die Larven der Käfer, indem sie ihren Legebohrer in das Substrat einbohrt und den Wirt ansticht. Anschließend legt sie ein Ei neben die Käferlarve. Nach ein bis zwei Tagen schlüpft die Larve der Schlupfwespe und frisst die Käferlarve auf. Nach dem Schlupf nagt sich die junge Wespe aus dem Substrat und gelangt ins Freie. Ein Wespenweibchen produziert ca. 60 Nachkommen.

Die Schönglänzende Erzwespe Ansiopteromalus calandrae hat eine ähnliche Biologie wie die Lagererzwespe, ist jedoch auch noch bei höheren Temperaturen einsetzbar.

Die Elegante Fühlererzwespe Theocolax elegans parasitiert vor allem den Getreidekapuziner. Dieser Käfer kann noch größere Schäden am Getreide verursachen als der Kornkäfer und ist in den letzten Jahren bis nach Nordeutschland vorgedrungen.

Wurde die Käferpopulation erfolgreich durch die Wespe bekämpft, verschwinden auch die Wespen aus dem Lager, da ihre Lebensgrundlage mit den Käferlarven entfällt. Die Körperlänge der Weibchen beträgt etwa 3 mm, die der Männchen 2 mm.

Verwendung:

Die erwachsenen Tiere werden aus Kunststoffröhren freigelassen. Die Freilassungsabstände richten sich vor allem nach den Temperaturen im Objekt, häufig ist eine monatliche Freilassung zu empfehlen. Bei einer prophylaktischen Behandlung von eingelagertem Getreide werden ca. 2 Wespen pro 1t Getreide benötigt. Für eine Leerraumbehandlung werden 40 Lagererzwespen pro 10m2 empfohlen.

Die Lagererzwespen leben je nach Temperatur 14-21 Tage.
Aktiv sind die Nützlinge im Temperaturbereich 12-39°C, es sollten möglichst für einige Stunden am Tag 15° erreicht werden (Minimax-Thermometer aufhängen).

>>> Gewerbekunden / Landwirte bitte die Preisliste für Gewerbekunden anfragen!

Produktname |Artikelnummer: Lario+T  |  51

Produktgruppe: Nutzarthropoden

Inhalt: Lagererzwespe Lariophagus distinguendus (Förster), Anisopteromalus calandrae (Howard) und Theocolax elegans (Westwood)

Einheiten: 40 Erzwespen in Kunststoffröhre

Herkunft: Deutschland, einheimisch

Haltbarkeit: 7 Tage bei 4°- 8°C

Die Nützlinge sind möglichst umgehend am Einsatzort freizulassen.

Menge: Keine Mindestbestellmenge

 

 

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